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Bainitisieren

Bainitisieren

Der konventionelle Weg zur Erhöhung von Härte bzw. Festigkeit ist das Vergüten. Ein zweiter, etwas speziellerer Weg ist das Bainitisieren, das früher Zwischenstufenvergüten genannt wurde.
Bei dieser Wärmebehandlung wird das Bauteil in gleicher Weise wie beim Härten austenitisiert, d.h. es erfolgen abhängig vom Werkstoff Wärmebehandlungen bei Temperaturen von 800 - 1.050°C.

Vorzüge dieser Wärmebehandlung

Dieses Verfahren hat den Vorteil bestmöglicher Zähigkeit bei höher Härte. Gleichzeitig bietet es sehr günstige Voraussetzungen für die Minimierung des Härteverzugs. Typische Anwendungsbeispiele für das Bainitisieren findet man bei Sicherheitsgurtbeschlägen aus dem Automobilbau, bei Federn, Nägeln und speziellen Messerklingen, aber auch bei Kurbelwellen aus legiertem Gusseisen.

Verlaufsphasen

  • Vorwärmen
  • Erwärmen auf Austenitisierungstemperatur
  • Halten auf Austenitisierungstemperatur
  • Abkühlen in ein Salzbad auf eine Temperatur zwischen 300°C und 500°C
  • Halten in einem Salzbad zwischen einigen Minuten bis Stunden
  • Abkühlen auf Raumtemperatur oder Anlassen in einem Anlassofen